Wissenswertes über Schwanheim und die Schrimpegasse

 

Das Schrimpegassefest wurde am 23. und 24. August 1980 zum 1. Mal gefeiert. Seit dieser Zeit findet es alle 2 Jahre statt.

 

Beim ersten Fest beteiligten sich 8 Vereine bis 2010 waren es 20 Vereine.

 

Geschichte zu Schwanheim

In einer Schenkungsurkunde von König Ludwig dem III wurde am 17. November 880 der Name Suenheim erstmals erwähnt. Diese Urkunde befindet sich bis heute in der

Nationalbibliothek in Paris.

 

Etwa im Jahr 1442 nannte man es Sweinheim und seit Anfang des 16. Jahrhunderts wurde es dann in Schwanheim umbenannt.

 

Warum gibt es das Schrimpegassefest? 

 

Bei einer Vereinsringsitzung am 10. September 1976 regte der Arbeitskreis

Heimatmuseum die Feier zum 1100-jährigen Bestehen für das Jahr 1980 an.

 

Bei dieser Sitzung entstand die Idee durch Richard Müller für dieses Fest.

 

Das Jubiläum wurde mit vielen Feierlichkeiten begannen, so z.B. ein großer bunter

Abend, die HHG-Messe, ein Bürgerabend am Waldspielplatz, Liesel-Christ

Volkstheater und einem Festzug am Sonntag, den 5. Oktober 1980.

 

Wie erhielt die Straße ihren Nahmen? 

Am 1. April 1928 wurde die Gemeinde Schwanheim ein Stadtteil von Frankfurt. Bei

dieser Eingemeindung bekamen fast alle Straßen in Schwanheim neue Namen.

 

So wurde aus der Sackgasse die Schrimpegasse.

 

Namensgeber  war Henne Schrimpe, ein Untervogt der Grafen von Eppstein. In einer Urkunde vom 5. Januar 1439 ist ersichtlich, das an diesem Tag in der „Scheune“ (Schwarzbachstraße Ecke Schrimpegasse) die Gemarkung Schwanheim von Henne Schrimpe an Frankfurt verkauft wurde, da die Grafen von Eppstein bankrott waren.

 

Man vermutet, dass diese Begebenheit der Straße ihren Namen gab.